Was gibt's Neues?

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Egal ob Brief, E-Mail, Visitenkarte oder Bewerbung – bei Festnetz- und Mobilrufnummern variieren die Schreibweisen enorm. Doch was ist korrekt? Wo gehören Leerzeichen hin, wo Bindestriche oder Klammern? Und was ist bei internationalen Telefonnummern zu beachten? BITel schafft Klarheit.

  • Richtig geschriebene Telefonnummern lassen sich leicht wählen. | Foto: Eckhard Hoehmann | Unsplash (https://unsplash.com/@ecki77 | https://unsplash.com)

Im privaten Bereich darf jedermann Telefonnummern so schreiben, wie er oder sie es für richtig hält. Bei offiziellen Anschreiben an Behörden, Dienstleister und andere Firmen sollte man dagegen auf eine einheitliche, professionelle Schreibweise achten.

Für Deutschland: DIN 5008

Maßgebend hierfür ist in Deutschland die DIN 5008, die im gleichen Wortlaut auch die Duden-Redaktion empfiehlt. Danach trennt lediglich ein Leerzeichen die Ortsvorwahl von der Rufnummer. Hier ein Beispiel:

0521 111112

Klammern, Bindestriche oder ähnliches sind nicht als Untergliederung erlaubt. Einzige Ausnahme: Die Durchwahl bei einer Telefonanlage. Hier ist es korrekt, diese optisch mit einem Bindestrich ohne Leerzeichen zu trennen:

0521 11111-17

Die DIN 5008 gibt auch die Schreibweise für Handy-Nummern vor. Folgende Darstellung ist demnach richtig:

0151 12345678

Internationale Telefonnummern sind zusätzlich durch ein Pluszeichen am Anfang gekennzeichnet. Danach folgt die Ländernummer, dann Ortsvorwahl und Rufnummer wieder durch Leerzeichen getrennt:

+49 0521 11112

Wer sich an diese Vorgaben der DIN 5008 hält, liegt bei offiziellen Schreiben und Dokumenten auf jeden Fall richtig.

Falsch: Schreibweise für technische Anlagen

Doch was ist mit anderen Darstellungen? Sehr häufig finden sich zum Beispiel folgende zwei Schreibweisen:

+49 (521) 111112

oder

+49-521-111112

Bei ersterer handelt es sich um das Kanonische Adressformat von Windows. Das zweite Beispiel entspricht dem RFC 3966-Format (Request for Comments). Beide Schreibweisen sind technische Standards und nicht für die Brief- oder Geschäftskommunikation gedacht. Sie stellen sicher, dass Telefonnummern von technischen Anlagen aus oder direkt über das Internet anzuwählen sind. Sie finden sich entsprechend in Adressbüchern von Handys und Telefonanlagen, aber auch auf Webseiten, wo ein Mausklick die Telefon-Verbindung direkt herstellt.